Projekt
Projekt
Bundesweit befassen sich Fachberatungsstellen in zivilgesellschaftlicher Trägerschaft, Ausstiegsprogramme und weitere Stellen mit Fällen islamistisch begründeter Radikalisierung. In der Beratung von (mutmaßlich) radikalisierten Personen sind Fachkräfte mit komplexen Problemlagen in verschiedenen Lebensbereichen konfrontiert und es können auch potenzielle Eigen- oder Fremdgefährdungssituationen bestehen. Ziel des Projektes ist es, Beratungsfachkräften ein wissenschaftlich fundiertes Tool zur Verfügung zu stellen, das die Erfassung, Darstellung und Auswertung von Beratungsfällen erleichtert.
Seit Ende des Jahres 2022 liegt zur Einschätzung des Handlungs- und Interventionsbedarfs bei islamistisch begründeter Radikalisierung das Instrument „ZiVI-Extremismus“ als Papierversion vor.
Seit Januar 2023 arbeitet das Universitätsklinikum Ulm (Dr. Thea Rau/ Prof. Dr. Marc Allroggen) in enger Zusammenarbeit mit Fachberatungsstellen an einer Weiterentwicklung des Instruments sowie an einer Digitalisierung. In Kooperation mit dem projektbeteiligten Softwareunternehmen Toowoxx IT GmbH wurde die Software ab September 2025 in die Praxis der Fachberatung implementiert und Fachkräfte zur Anwendung von „ZiVI-Extremismus – digital“ geschult.
Finanziert wird das Projekt durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF).
Nachfolgend finden Sie einen Erklärfilm zu den Grundlagen von „ZiVI-Extremismus – digital“:
Bundesweit befassen sich Fachberatungsstellen in zivilgesellschaftlicher Trägerschaft, Ausstiegsprogramme und weitere Stellen mit Fällen islamistisch begründeter Radikalisierung. In der Beratung von (mutmaßlich) radikalisierten Personen sind Fachkräfte mit komplexen Problemlagen in verschiedenen Lebensbereichen konfrontiert und es können auch potenzielle Eigen- oder Fremdgefährdungssituationen bestehen. Ziel des Projektes ist es, Beratungsfachkräften ein wissenschaftlich fundiertes Instrument zur Verfügung zu stellen, das die Erfassung, Darstellung und Auswertung von Beratungsfällen erleichtert.
Seit Ende des Jahres 2022 liegt zur Einschätzung des Handlungs- und Interventionsbedarfs bei islamistisch begründeter Radikalisierung das Instrument „ZiVI-Extremismus“ vor.
Seit Januar 2023 arbeitet das Universitätsklinikum Ulm (Dr. Thea Rau/ Prof. Dr. Marc Allroggen) in Zusammenarbeit mit Fachberatungsstellen an einer Weiterentwicklung des Instruments und an einer Digitalisierung. In Kooperation mit dem am Projekt beteiligten Softwareunternehmen Toowoxx IT GmbH wird das Instrument in die Praxis der Fachberatung implementiert und Fachkräfte zur Anwendung von „ZiVI-Extremismus – digital“ geschult.
Finanziert wird das Projekt durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF).